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Rowan Atkinson IQ-Test: Hat Mr. Bean wirklich einen IQ von 178?

Für Rowan Atkinson kursiert ein IQ von 178, doch einen veröffentlichten Test gibt es nicht. Was belegt ist: ein Bachelor in Elektrotechnik aus Newcastle (1975) und ein Master aus Oxford. Dazu die Rechnung, wie selten 178 wäre.

Verfasst von: IQtonics-Redaktion 5 Min. Lesezeit

Grafik „IQ 178? KEIN BELEG“ mit dem Hinweis „Was über Rowan Atkinson bekannt ist“ und einer Karte „Faktencheck“
Auf dieser Seite
  1. Hat Rowan Atkinson einen IQ-Test gemacht?
  2. Rowan Atkinson IQ 178: Woher kommt die Zahl?
  3. Wie selten wäre ein IQ von 178?
  4. Was über Rowan Atkinson belegt ist
  5. Vom Elektrotechnik-Studium zu Mr. Bean
  6. Sagt ein Ingenieurstudium etwas über den IQ aus?
  7. Rowan Atkinson und andere Prominenten-IQs
  8. Statt eines Gerüchts: Ihr eigener Wert

Wer nach „Rowan Atkinson IQ-Test“ sucht, findet fast überall dieselbe Zahl: 178. Die Pointe dahinter ist verlockend: Der Mann hinter Mr. Bean sei in Wahrheit ein Genie mit Ingenieurstudium. Ein Teil davon stimmt, denn Atkinson hat tatsächlich Elektrotechnik studiert. Für die 178 gibt es dagegen keinen Beleg. Hier lesen Sie, was dokumentiert ist, woher die Zahl vermutlich stammt und warum sie mit gängigen Tests gar nicht messbar wäre.

Hat Rowan Atkinson einen IQ-Test gemacht?

Öffentlich dokumentiert ist kein IQ-Test von Rowan Atkinson. Wir haben bei unserer Recherche weder ein veröffentlichtes Testergebnis noch eine Aussage von ihm gefunden, in der er einen IQ-Wert nennt. Das ist bei Prominenten der Normalfall. Wer einen Intelligenztest bei einer Psychologin oder einem Psychologen macht, erhält das Ergebnis vertraulich und hat keinen Grund, es zu veröffentlichen.

Das heißt nicht, dass Atkinson nie getestet wurde. Es heißt nur: Niemand, der die 178 verbreitet, kann zeigen, woher sie stammt. Bei einem lebenden Menschen ist das der entscheidende Punkt. Eine Zahl ohne Quelle sollte man ihm nicht zuschreiben, weder eine hohe noch eine niedrige.

Rowan Atkinson IQ 178: Woher kommt die Zahl?

Die 178 taucht vor allem auf Listen mit „IQs berühmter Menschen“, in Social-Media-Beiträgen und in Quiz-Videos auf. Typisch für diese Listen: Sie nennen keinen Test, kein Jahr und keine Institution. Oft übernimmt eine Seite die Zahl von der nächsten, bis sie durch bloße Wiederholung wie eine Tatsache wirkt.

Wer die Zahl zuerst in die Welt gesetzt hat, lässt sich nicht mehr klären. Eine naheliegende Erklärung ist der Kontrast, der die Geschichte so gut teilbar macht: die tollpatschige Figur Mr. Bean auf der einen Seite, ein Oxford-Abschluss auf der anderen. Eine überraschend hohe, möglichst exakt klingende Zahl verstärkt diesen Effekt. Belegt ist diese Erklärung nicht, sie passt aber zu einem Muster, das sich bei Prominenten-IQs immer wieder zeigt.

Bei Albert Einstein hat der Intelligenzforscher Russell T. Warne die kursierenden Werte bis zu ihrer Quelle zurückverfolgt. Sein Ergebnis fasst PsyPost (Februar 2026) so zusammen: Die oft genannte 160 sei ein Konsens unter Journalisten, gestützt auf keine Daten. Die ganze Geschichte lesen Sie im Beitrag über Einsteins IQ.

Wie selten wäre ein IQ von 178?

Moderne IQ-Tests verwenden einen Mittelwert von 100 und eine Standardabweichung von 15. Ein Wert von 178 läge 5,2 Standardabweichungen über dem Durchschnitt. Die Tabelle zeigt, was das rechnerisch bedeutet:

IQAbstand zum MittelwertÜber etwa … der BevölkerungRechnerisch etwa 1 von …
1302 Standardabweichungen97,7 %44
1453 Standardabweichungen99,87 %741
1604 Standardabweichungen99,997 %31.574
1785,2 Standardabweichungen99,99999 %10 Millionen
Quelle: eigene Berechnung aus der Normalverteilung mit Mittelwert 100 und Standardabweichung 15.

Dazu kommt ein praktisches Problem. Die WAIS-IV, eines der wichtigsten Intelligenztestverfahren für Erwachsene, gibt den Gesamt-IQ laut einer Testbesprechung von Gary Canivez (2010) nur im Bereich von 40 bis 160 aus, also bis vier Standardabweichungen über dem Mittelwert. Die deutsche Fassung wurde laut Testzentrale 2012 an 1.650 Personen im Alter von 16 bis 89 Jahren normiert. In einer Normgruppe dieser Größe ist rechnerisch niemand mit einem IQ von 178 zu erwarten.

Ein solcher Wert lässt sich mit einem gängigen Test also gar nicht ermitteln. Schon ein IQ von 160 markiert das obere Ende der Skala. Warum Rekordangaben jenseits davon regelmäßig in sich zusammenfallen, erklärt unser Beitrag über den höchsten IQ der Welt. Wie sich die Werte insgesamt auf der Glockenkurve verteilen, zeigt der Leitfaden zur IQ-Verteilung.

Was über Rowan Atkinson belegt ist

Statt einer IQ-Zahl gibt es einen gut dokumentierten Bildungsweg. Die Newcastle University führt Atkinson unter ihren „Inspirational Alumni“ mit dem Abschluss „BSc Electrical and Electronic Engineering, 1975“, also einem Bachelor in Elektrotechnik und Elektronik. Danach ging er an die Universität Oxford. The Queen’s College führt ihn heute als Honorary Fellow, also als Ehrenmitglied des Colleges, mit den Abschlüssen „BSc Newc, MSc Oxf“.

StationWas belegt istQuelle
Geburt6. Januar 1955British Comedy Guide
Newcastle UniversityBachelor in Elektrotechnik und Elektronik, 1975Newcastle University
Universität OxfordMaster (MSc); heute Honorary Fellow von The Queen’s CollegeThe Queen’s College, Oxford
„Not the Nine O’Clock News“BBC-Two-Sketchshow, 1979 bis 1982British Comedy Guide
„Mr. Bean“Erstausstrahlung am 1. Januar 1990 auf ITV; 14 Folgen plus 5 Comic-Relief-SpecialsBritish Comedy Guide
Auszeichnungenzwei BAFTAs; CBE 2013 für Verdienste um Schauspiel und WohltätigkeitNewcastle University
Quellen: Newcastle University; The Queen’s College, Oxford; British Comedy Guide (Stand: Oktober 2026).

Vom Elektrotechnik-Studium zu Mr. Bean

Bekannt wurde Atkinson laut dem British Comedy Guide mit der BBC-Sketchshow „Not the Nine O’Clock News“. Ab 1983 folgte die Sitcom „Blackadder“, später die Agentenparodien um Johnny English, deren erster Film 2003 erschien. Die erste Folge von „Mr. Bean“ lief am 1. Januar 1990 auf ITV. Die Drehbücher schrieb Atkinson gemeinsam mit Richard Curtis und Robin Driscoll. Die Newcastle University hebt den weltweiten Erfolg der Figur hervor. Studiert hat Atkinson also Technik, Karriere gemacht hat er auf der Bühne und vor der Kamera.

Sagt ein Ingenieurstudium etwas über den IQ aus?

Nicht in Zahlen. Ein Studium der Elektrotechnik und ein Master in Oxford zeigen, dass jemand anspruchsvolle mathematische und technische Inhalte bewältigt hat. Einen IQ-Wert kann man daraus aber nicht ableiten. Ein Abschluss hängt auch von Interesse, Ausdauer, Lehrkräften und Gelegenheiten ab, und auch unter Absolventinnen und Absolventen desselben Fachs gibt es keinen einheitlichen IQ.

Dasselbe gilt für Komik. Präzises Timing, Körperbeherrschung und das Schreiben von Sketchen sind anspruchsvolle Fähigkeiten, doch ein IQ-Test misst sie nicht. Er erfasst Bereiche wie Mustererkennung, logisches Denken oder Arbeitsgedächtnis.

Rowan Atkinson und andere Prominenten-IQs

Atkinson ist kein Einzelfall. Bei den meisten berühmten Namen, deren IQ im Netz kursiert, fehlt ein dokumentiertes Testergebnis. Welche Werte geschätzt, erfunden oder tatsächlich belegt sind, ordnen wir im Überblick Prominente und ihr IQ ein.

Statt eines Gerüchts: Ihr eigener Wert

Rowan Atkinsons IQ bleibt unbekannt, und das ist in Ordnung. Ihr eigener Wert muss kein Rätsel bleiben. Ein eigenes Testergebnis mit klarer Herkunft sagt Ihnen mehr als jede Liste im Netz: wo Ihre Stärken liegen und wo Sie auf der Standard-IQ-Kurve stehen.

Wenn Sie den IQ-Test von IQtonics machen, beantworten Sie 40 Fragen aus fünf Bereichen: Mustererkennung, räumliches Denken, Zahlen, Logik und Gedächtnis. Die Fragen werden schwieriger, schwierigere Fragen bringen mehr Punkte, das Zeitlimit beträgt 20 Minuten. Ihr Ergebnis steht auf derselben Skala wie die Tabelle oben, mit Mittelwert 100 und Standardabweichung 15, dazu Ihr Prozentrang und ein kognitives Profil über die fünf Bereiche. Den Test können Sie ohne Anmeldung starten; Ihr IQ-Wert und die vollständige Auswertung werden mit einer kostenpflichtigen Probemitgliedschaft freigeschaltet, die sich automatisch verlängert, wenn Sie nicht kündigen. Es ist eine Online-Selbsteinschätzung, kein klinisches oder diagnostisches Verfahren.

Häufige Fragen

Welchen IQ hat Rowan Atkinson?+

Das ist nicht bekannt. Öffentlich dokumentiert ist kein IQ-Test von Rowan Atkinson, und uns ist keine Aussage von ihm bekannt, in der er einen IQ-Wert nennt. Alle Zahlen im Netz sind Schätzungen oder Gerüchte.

Hat Rowan Atkinson einen IQ von 178?+

Dafür gibt es keinen Beleg. Die 178 steht auf vielen Listen mit Prominenten-IQs, aber keine nennt einen Test, ein Datum oder eine Institution. Ein Wert von 178 läge außerdem über der Obergrenze von 160, die gängige Intelligenztests für Erwachsene wie die WAIS-IV ausgeben.

Was hat Rowan Atkinson studiert?+

Laut Newcastle University hat er dort 1975 einen Bachelor in Elektrotechnik und Elektronik (BSc Electrical and Electronic Engineering) abgeschlossen. Danach erwarb er einen Master (MSc) an der Universität Oxford. The Queen’s College in Oxford führt ihn heute als Honorary Fellow mit den Abschlüssen „BSc Newc, MSc Oxf“.

Ist Rowan Atkinson Ingenieur?+

Er hat Elektrotechnik studiert und einen Hochschulabschluss in diesem Fach, gearbeitet hat er aber als Schauspieler, Komiker und Drehbuchautor. Bekannt wurde er mit der BBC-Sketchshow „Not the Nine O’Clock News“, später mit „Blackadder“ und „Mr. Bean“.

Wie selten ist ein IQ von 178?+

Ein IQ von 178 liegt 5,2 Standardabweichungen über dem Mittelwert von 100. Auf einer Normalverteilung mit Standardabweichung 15 erreicht das rechnerisch etwa 1 von 10 Millionen Menschen. Mit gängigen Tests lässt sich ein solcher Wert gar nicht messen, weil ihre Skalen bei 160 enden.

Wie kann ich meinen eigenen IQ testen?+

Der IQ-Test von IQtonics hat 40 Fragen aus fünf Bereichen und ein Zeitlimit von 20 Minuten; Ihr Ergebnis steht auf der Standard-IQ-Skala mit Mittelwert 100 und Prozentrang. Den Test können Sie ohne Anmeldung starten, Ihr IQ-Wert und die vollständige Auswertung werden mit einer kostenpflichtigen Probemitgliedschaft freigeschaltet, die sich automatisch verlängert, wenn Sie nicht kündigen. Es handelt sich um eine Online-Selbsteinschätzung, kein klinisches Verfahren.

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