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Prominente und ihr IQ: Nikola Tesla, Goethe, Hawking und Co. im Faktencheck

Nikola Tesla hat nie einen IQ-Test gemacht, Goethes 200 ist eine Schätzung aus dem Jahr 1926 und für Stephen Hawking wurde nie ein Testwert veröffentlicht. Unsere Tabellen zeigen, welcher IQ-Wert jeweils genannt wird und wie gut er belegt ist.

Verfasst von: IQtonics-Redaktion 9 Min. Lesezeit

Grafik „PROMINENTEN-IQs: MEIST GESCHÄTZT“ mit dem Hinweis „Was wirklich belegt ist“ und einer Karte „Genannt / Beleg“
Auf dieser Seite
  1. Warum Prominenten-IQs fast immer Schätzungen sind
  2. Prominente und ihr IQ: Übersicht mit Belegqualität
  3. Nikola Tesla IQ-Test: Gab es je einen?
  4. Goethe, Leibniz, Kant: Die Schätzungen von Catharine Cox (1926)
  5. Wissenschaftler: Einstein, Hawking, Feynman, Tao
  6. Künstler, Sportler und Showgrößen
  7. Unternehmer und Politiker: Musk, Kennedy und der Trump-IQ-Test
  8. Marilyn vos Savant: der höchste Wert im Rekordbuch
  9. So prüfen Sie IQ-Behauptungen über Prominente
  10. Ihr eigener Wert statt einer Prominenten-Schätzung

Einstein 160, Musk 155, Goethe 210, Tesla irgendwo jenseits von 200: Prominenten-IQs klingen präzise, doch hinter fast keiner dieser Zahlen steht ein Test. Wer nach „Nikola Tesla IQ-Test“ oder „Trump IQ-Test“ sucht, findet viele Behauptungen und kaum Belege. Dieser Überblick ordnet die bekanntesten Namen ein: Welcher Wert wird genannt, woher stammt er, und wie belastbar ist er?

Warum Prominenten-IQs fast immer Schätzungen sind

Ein echter IQ-Wert entsteht, wenn ein Mensch einen standardisierten Test unter kontrollierten Bedingungen absolviert und sein Ergebnis mit einer großen Normgruppe verglichen wird. Bei berühmten Menschen fehlt dieser Schritt fast immer, aus drei Gründen.

Die meisten Berühmten wurden nie getestet. Viele lebten, bevor es Intelligenztests gab. Der erste brauchbare Test für Kinder entstand 1905 in Frankreich, der erste für Erwachsene, der amerikanische Army Alpha, 1917, wie der Intelligenzforscher Russell T. Warne (2023) zusammenfasst. Und wer heute berühmt ist, hat selten einen Grund, einen IQ-Wert zu veröffentlichen.

Zahlen werden abgeschrieben, bis sie wie Fakten aussehen. Abbie F. Salny, leitende Psychologin (Supervisory Psychologist) von American Mensa, nannte Bücher mit IQ-Angaben von 180 und 200 für Alexander Pope und Charles Darwin „kaum wahrscheinlich“, weil beide lange vor dem ersten Intelligenztest starben. Für „Genie“ gebe es zudem keine fachliche Definition.

Skalen sind nicht austauschbar. Moderne Tests verwenden einen Mittelwert von 100 und eine Standardabweichung von 15. Manche ältere Tests, etwa der Cattell III B, rechnen laut Salny mit einer Standardabweichung von 24. Dieselbe Zahl bedeutet dann eine ganz andere Seltenheit, und Listen sagen fast nie, welche Skala gemeint ist.

Prominente und ihr IQ: Übersicht mit Belegqualität

Die folgende Tabelle fasst zusammen, was sich zu den meistgesuchten Namen tatsächlich belegen lässt. „Belegqualität“ heißt hier: Gibt es einen Test, ein Datum und eine nachprüfbare Quelle?

Persongenannter WertBelegqualität
Albert Einsteinmeist 160Ohne Beleg: nie getestet, Werte von 150 bis 207 in der Presse
Stephen Hawkingmeist 160Ohne Beleg: kein Testwert bekannt, Hawking selbst spottete über IQ-Prahlerei
Nikola Teslawechselnd, oft weit über 160Ohne Beleg: kein Test bekannt, nicht in Cox’ Studie
Elon Musk155Ohne Beleg: Screenshot mit Verweis auf eine unseriöse Website
Johann Wolfgang von Goethe185 und 200, in der Presse auch 210Historiometrische Schätzung (Cox 1926)
Gottfried Wilhelm Leibniz185 und 190Historiometrische Schätzung (Cox 1926)
Wolfgang Amadeus Mozart150 und 155Historiometrische Schätzung (Cox 1926)
Marilyn vos Savant228Test mit 10 Jahren, alte Quotientenformel; als Erwachsene 186 im „Mega Test“
Terence Tao220 bis 230Hochrechnung aus einem Mathematiktest mit 8 Jahren; Tao selbst hält „über 175“ für realistischer
Richard Feynman125Gemessen: Schultest, unter anderem von Feynman selbst berichtet
John F. Kennedy119Gemessen: Schultest vor der Choate School, laut Biograf Thomas Reeves
Shakira140Ohne Beleg: Mensa dementierte, Listen mit IQs von Mitgliedern herauszugeben
Donald Trumpkein IQ-Wert veröffentlichtKognitives Screening (MoCA) mit 30 von 30 Punkten, kein IQ-Test
Quellen: Warne (2023); New York Times Magazine (2004); New York Times (2025) über Center for Genetics and Society; Cox (1926); PsyPost (2026); Psychology Today (2011); History News Network (2006); HuffPost (2013); TIME (2025).

Nur bei zwei Namen gibt es einen klassischen IQ-Test mit Datum und nachprüfbarer Quelle, beide aus der Schulzeit, und beide Werte liegen weit unter den Legenden. Bei Marilyn vos Savant gibt es zwar Testwerte, doch sie liegen 42 Punkte auseinander.

Nikola Tesla IQ-Test: Gab es je einen?

Nein, ein IQ-Test von Nikola Tesla ist nicht bekannt. Tesla wurde laut dem Geschichtsportal des Ingenieurverbands IEEE, dem Engineering and Technology History Wiki, 1856 im heutigen Kroatien geboren und starb im Januar 1943 in New York. Er studierte in Graz Maschinenbau und Elektrotechnik (PBS) und meldete laut ETHW innerhalb von etwa zwei Jahren mehr als 30 Patente zu seinem Wechselstromsystem an.

Als 1917 der erste Intelligenztest für Erwachsene aufkam, war Tesla 61 Jahre alt und ein weltbekannter Erfinder. Auch die bekannteste Methode, den IQ historischer Personen zu schätzen, hilft hier nicht: Catharine Cox untersuchte 1926 nur Persönlichkeiten, die zwischen 1450 und 1850 geboren wurden. Tesla taucht in ihrer Studie nicht auf.

Was bleibt, sind Berichte über ein außergewöhnliches Gedächtnis. Laut PBS rechnete Tesla schon als Gymnasiast Integralrechnung im Kopf, sodass seine Lehrer ihn des Schummelns verdächtigten, und nach eigenen Angaben kannte er mit etwa 24 Jahren ganze Bücher Wort für Wort auswendig, darunter Goethes „Faust“. Das sind beeindruckende Anekdoten, aber keine Messwerte. Jede konkrete Zahl, die Sie zu Teslas IQ lesen, ist erfunden oder geraten.

Goethe, Leibniz, Kant: Die Schätzungen von Catharine Cox (1926)

Die meisten historischen IQ-Angaben, die mehr sind als reine Fantasie, gehen auf ein einziges Buch zurück: Band 2 der Reihe Genetic Studies of Genius von 1926, verfasst von der amerikanischen Psychologin Catharine Cox. Der vollständige Text ist im Internet Archive einsehbar.

Cox und zwei weitere Bewerter werteten Biografien von 301 bedeutenden Persönlichkeiten aus. Sie verglichen, was eine Person in einem bestimmten Alter nachweislich konnte, mit dem, was Kinder dieses Alters üblicherweise können. Goethe etwa schrieb laut Cox mit acht Jahren Texte von erwachsener Qualität. Daraus entstanden zwei Werte: AI für die Entwicklung bis zum 17. Lebensjahr und AII für die Zeit vom 17. bis zum 26. Lebensjahr.

PersonLebensdatenSchätzung bis 17 (AI)Schätzung 17 bis 26 (AII)
Johann Wolfgang von Goethe1749 bis 1832185200
Gottfried Wilhelm Leibniz1646 bis 1716185190
Alexander von Humboldt1769 bis 1859140170
Wolfgang Amadeus Mozart1756 bis 1791150155
Friedrich Schiller1759 bis 1805140155
Gotthold Ephraim Lessing1729 bis 1781135150
Georg Wilhelm Friedrich Hegel1770 bis 1831150145
Immanuel Kant1724 bis 1804135145
Martin Luther1483 bis 1546115145
Ludwig van Beethoven1770 bis 1827135140
Quelle: Catharine M. Cox, Genetic Studies of Genius, Bd. 2: The Early Mental Traits of Three Hundred Geniuses (1926), Fallstudien in Teil II.

Für Goethe kam ein einzelner Bewerter sogar auf 225, und Cox schrieb, sein wahrer IQ sei in der Geschichte der Menschheit vielleicht in wenigen Fällen erreicht, aber womöglich nie übertroffen worden. Die Zahl 210, die etwa der Freitag (2009) für Goethe nennt, steht so nicht in seiner Fallstudie.

Die Seltenheit ist eine eigene Berechnung aus der Normalverteilung mit Mittelwert 100 und Standardabweichung 15; solche Werte liegen weit außerhalb dessen, was ein moderner Test messen kann. Mehr dazu im Leitfaden zur IQ-Verteilung.

Wissenschaftler: Einstein, Hawking, Feynman, Tao

Albert Einstein hat nie einen IQ-Test gemacht. Warne hat die Einstein zugeschriebenen Werte von 150 bis 207 durch Jahrzehnte von Zeitschriften verfolgt und hält keinen davon für glaubwürdig. Die ganze Geschichte samt Zeugnissen aus München und Aarau lesen Sie im Beitrag Einsteins IQ.

Stephen Hawking hat die Frage selbst beantwortet. Im New York Times Magazine vom 12. Dezember 2004 sagte er auf die Frage nach seinem IQ: „I have no idea. People who boast about their I.Q. are losers.“ Einen Testwert hat er nie veröffentlicht; woher die 160 trotzdem kommt, zeigt unser Beitrag zu Stephen Hawkings IQ.

Richard Feynman ist einer der wenigen Fälle mit einem gemessenen Wert. Laut einem Interview in Psychology Today (2011) erreichte er in einem Schultest 125 Punkte, berichtet unter anderem von Feynman selbst. Der dort interviewte Physiker Steve Hsu vermutet, dass der Test eher sprachliche als mathematische Fähigkeiten prüfte. Im berüchtigt schweren Mathematikwettbewerb Putnam erzielte Feynman laut Hsu mit großem Abstand das beste Ergebnis des Landes.

Terence Tao gilt auf vielen Listen als Mensch mit dem höchsten IQ. Die genannten 220 bis 230 sind laut PsyPost (2026) eine Hochrechnung aus einem Mathematiktest, den er mit acht Jahren ablegte, kein IQ-Test; unbestritten ist dagegen seine Fields-Medaille von 2006.

Künstler, Sportler und Showgrößen

Für Mozart und Beethoven liegen nur die Schätzungen von Cox vor (siehe Tabelle oben). Beide beruhen allein auf Biografien. Mozart komponierte laut Cox mit fünf Jahren ein Menuett, doch auch das ist eine Anekdote, kein Testergebnis.

Magnus Carlsen, dem norwegischen Schachweltmeister, werden ebenfalls sehr hohe IQ-Werte zugeschrieben. Seine Elo-Zahl misst allerdings Spielstärke im Schach, nicht Intelligenz. Was an den Zahlen dran ist, prüfen wir im Beitrag Magnus Carlsens IQ.

Rowan Atkinson, bekannt als Mr. Bean, taucht auf vielen Listen mit einem extrem hohen IQ auf, meist ohne Test, Datum oder Quelle. Die Einordnung finden Sie unter Rowan Atkinsons IQ.

Shakira ist ein Lehrstück dafür, wie solche Zahlen entstehen. Im Juni 2013 meldete die mexikanische Agentur Notimex, Mensa habe ihren IQ mit 140 angegeben. Laut HuffPost stellte Mensa International wenige Tage später klar, man gebe keine Listen mit Namen und IQs von Mitgliedern heraus und bestätige nicht einmal, ob jemand Mitglied sei. Mehr zur Aufnahme bei Mensa lesen Sie im Leitfaden zum Mensa-IQ-Test.

Unternehmer und Politiker: Musk, Kennedy und der Trump-IQ-Test

Elon Musk: die 155 ohne Quelle

Für Elon Musk liest man meist 155. Laut einer Recherche von Amanda Hess in der New York Times (2025, Nachdruck beim Center for Genetics and Society) geht die Zahl auf einen Screenshot zurück, der sich auf eine Website beruft, die Hess als „Junk-Website“ bezeichnet; einen veröffentlichten Testwert gibt es nicht. Woher die Zahl stammt und was sein SAT-Ergebnis aussagt, lesen Sie im Beitrag Elon Musks IQ.

John F. Kennedy: 119 statt 159,8

Bei John F. Kennedy gibt es beides, Messung und Schätzung. Sein Biograf Thomas Reeves schreibt im History News Network (2006), Kennedy habe vor dem Eintritt in die Choate School einen IQ-Test gemacht und 119 Punkte erreicht. Eine historiometrische Schätzung des Psychologen Dean Keith Simonton kam für ihn auf 159,8. Reeves sieht keinen Beleg dafür, dass sein Wert 40 Punkte höher hätte liegen sollen. Der Fall zeigt, wie weit Schätzungen von einem gemessenen Wert abweichen können.

Trump IQ-Test: Was war das für ein Test?

Wer nach „Trump IQ-Test“ sucht, meint meist den Montreal Cognitive Assessment (MoCA). Donald Trump hat diesen Test laut CBS News im Januar 2018 absolviert und später öffentlich darüber gesprochen. Laut dem Gesundheitsbericht des Weißen Hauses vom April 2025 erreichte er 30 von 30 Punkten, wie TIME berichtet.

Der MoCA ist allerdings kein Intelligenztest. CBS beschreibt ihn als kognitiven Screening-Test, der Fachleuten hilft, eine leichte kognitive Beeinträchtigung zu erkennen. Die Höchstpunktzahl beträgt laut Herausgeber 30, und als Einsatzzwecke nennt er unter anderem Screening, Triage und Überweisung. Er soll also Auffälligkeiten finden, nicht Unterschiede im oberen Leistungsbereich messen. Ein volles Ergebnis sagt deshalb nichts über die Höhe eines IQ. Einen IQ-Wert von Donald Trump gibt es öffentlich nicht.

Marilyn vos Savant: der höchste Wert im Rekordbuch

Wer nach der prominenten Person mit dem höchsten IQ fragt, landet bei Marilyn vos Savant: Laut Mental Floss führte das Guinness-Buch sie von 1986 bis 1989 mit 228 Punkten, einem Kinderwert nach der alten Quotientenformel, bevor es die Kategorie 1990 als zu unzuverlässig strich. Wie die 228 zustande kam, wer sonst auf den Rekordlisten steht und warum Werte über 200 regelmäßig zerfallen, lesen Sie im Beitrag über den höchsten IQ der Welt.

So prüfen Sie IQ-Behauptungen über Prominente

Mit drei Fragen lassen sich die meisten Prominenten-IQs in einer Minute einordnen:

  1. Welcher Test? Ein seriöser Wert nennt das Verfahren. Fehlt es, ist die Zahl wertlos.
  2. Wann und in welchem Alter? Kinderwerte nach der alten Quotientenformel sind mit heutigen Erwachsenenwerten nicht vergleichbar.
  3. Wer berichtet, und woher weiß er es? Eine Biografie mit Quelle zählt, ein Listenartikel nicht.

Auch Mensa-Mitgliedschaft ist kein IQ-Wert. Sie zeigt nur, dass jemand eine Aufnahmeschwelle überschritten hat, und Mensa bestätigt Mitgliedschaften laut eigener Aussage nicht einmal. Was ein bestimmter Wert wie ein IQ von 160 konkret bedeutet, erklären unsere Seiten zu den einzelnen IQ-Werten.

Ihr eigener Wert statt einer Prominenten-Schätzung

Der IQ von Tesla, Goethe oder Einstein wird für immer eine Schätzung bleiben. Ihr eigener Wert muss keine sein. Ein gemessenes Ergebnis hat genau das, was den Prominenten-Zahlen fehlt: einen bekannten Test, ein Datum und eine klare Skala.

Wenn Sie den IQ-Test von IQtonics machen, beantworten Sie 40 Fragen aus fünf Bereichen: Mustererkennung, räumliches Denken, Zahlen, Logik und Gedächtnis. Die Fragen werden schwieriger, schwierigere Fragen bringen mehr Punkte, das Zeitlimit beträgt 20 Minuten. Ihr Ergebnis steht auf der Standard-IQ-Skala mit Mittelwert 100 und Standardabweichung 15, mit Prozentrang und einem kognitiven Profil über die fünf Bereiche. Den Test können Sie ohne Anmeldung starten; Ihr IQ-Wert und die vollständige Auswertung werden mit einer kostenpflichtigen Probemitgliedschaft freigeschaltet, die sich automatisch verlängert, wenn Sie nicht kündigen. Es ist eine Online-Selbsteinschätzung, kein klinisches oder diagnostisches Verfahren.

Und ganz im Sinne von Stephen Hawking: Nutzen Sie Ihr Ergebnis aus Neugier, nicht zum Angeben.

Häufige Fragen

Welcher Prominente hat den höchsten IQ?+

Das lässt sich nicht seriös beantworten. Der höchste Wert, den das Guinness-Buch je führte, waren 228 Punkte für die Kolumnistin Marilyn vos Savant, ein Kinderwert nach der alten Quotientenformel; 1990 strich Guinness die Kategorie, weil Tests in diesem Bereich zu unzuverlässig sind. Fast alle anderen Spitzenwerte auf Prominentenlisten sind Schätzungen.

Wie hoch war Nikola Teslas IQ?+

Das weiß niemand. Es ist kein IQ-Test von Tesla bekannt, und in der klassischen Schätzstudie von Catharine Cox (1926) kommt er nicht vor, weil sie nur Persönlichkeiten erfasste, die zwischen 1450 und 1850 geboren wurden. Alle Tesla-IQ-Werte im Netz sind deshalb Zahlen ohne Grundlage.

Hat Donald Trump einen IQ-Test gemacht?+

Ein IQ-Wert von Donald Trump ist nicht veröffentlicht. Bekannt ist, dass er den Montreal Cognitive Assessment (MoCA) absolviert hat, laut seinem Gesundheitsbericht vom April 2025 mit 30 von 30 Punkten. Der MoCA ist ein kurzer Screening-Test auf leichte kognitive Beeinträchtigungen, kein Intelligenztest.

Woher kommen die IQ-Werte von Prominenten?+

Meist aus Listenartikeln, die voneinander abschreiben. Seriöser sind historiometrische Schätzungen, bei denen Fachleute aus Biografien auf einen IQ schließen, wie Catharine Cox 1926 für 301 historische Persönlichkeiten. Echte Testergebnisse sind selten und stammen meist aus der Schulzeit.

Wie hoch war Goethes IQ?+

Gemessen wurde er nie. Catharine Cox schätzte 1926 aus seiner Biografie einen IQ von 185 für die Zeit bis zum 17. Lebensjahr und von 200 für das Alter von 17 bis 26 Jahren; ein einzelner Bewerter kam auf 225. Die in der Presse ebenfalls genannte 210 steht so nicht in Cox’ Fallstudie.

Welche Prominenten haben nachweislich einen IQ-Test gemacht?+

Sehr wenige. Der Physiker Richard Feynman kam in einem Schultest auf 125, berichtet unter anderem von ihm selbst. John F. Kennedy erreichte laut seinem Biografen Thomas Reeves vor dem Eintritt in die Choate School 119 Punkte. Beide Werte sind niedriger als die Legenden, die sonst über berühmte Köpfe kursieren.

Wie kann ich meinen eigenen IQ testen?+

Der IQ-Test von IQtonics hat 40 Fragen aus fünf Bereichen und ein Zeitlimit von 20 Minuten; Ihr Ergebnis steht auf der Standard-IQ-Skala mit Mittelwert 100 und Prozentrang. Den Test können Sie ohne Anmeldung starten, Ihr IQ-Wert und die vollständige Auswertung werden mit einer kostenpflichtigen Probemitgliedschaft freigeschaltet, die sich automatisch verlängert, wenn Sie nicht kündigen. Es ist eine Online-Selbsteinschätzung, kein klinisches Verfahren.

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